E-Mail-QR-Code erstellen
Kamera drauf, und das Mailprogramm öffnet sich mit Adresse, Betreff und erster Zeile bereits geschrieben. Kürzer ist der Weg von etwas Gedrucktem zu einer Anfrage, auf die Sie antworten können, nicht zu haben.
Code erzeugen
Logo in der Mitte (optional)
Kodiert wird in Ihrem Browser. Adresse und Nachrichtentext werden weder an diese Website noch an sonst jemanden geschickt.
E-Mail-QR-Code erstellen – Schritt für Schritt
Einen QR-Code erzeugen, der eine vorbereitete E-Mail öffnet: Empfänger eintragen, einen Betreff wählen, der die Platzierung benennt, die Nachricht vorbelegen und vor dem Druck am Telefon testen.
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Empfänger eintragen
Der Generator unten steht bereits auf dem Inhaltstyp E-Mail. In das Feld „An“ kommt die Adresse, unter der die Antworten ankommen sollen — und zwar eine, die gedruckt werden darf, denn sie ist für alles lesbar, was den Code scannt.
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Betreff schreiben
Ein Betreff, der den Ort nennt, etwa „Anfrage vom Marktstand“, sortiert Ihnen die Antworten von allein. Billiger kommen Sie an eine Auswertung nicht.
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Nachricht vorbelegen oder leer lassen
Was im Nachrichtenfeld steht, erscheint als bearbeitbarer Text im Schreibfenster. Eine angefangene erste Zeile bringt brauchbare Anfragen; ein ganzer Absatz wird meist gelöscht, und jedes Zeichen macht den Code feiner.
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Am Telefon testen, dann herunterladen
Scannen Sie die Vorschau und prüfen Sie, ob das Schreibfenster mit allen drei Feldern aufgeht. Für den Druck laden Sie SVG und geben dem Code mindestens 2,5 cm Breite, für den Bildschirm PNG.
Was im Code tatsächlich steht
Kein Server, keine Weiterleitung, kein Konto. Kodiert wird eine
mailto:-Adresse
— dasselbe Schema, das hinter jedem E-Mail-Link im Web steckt und in RFC 6068 festgelegt
ist. Das Telefon reicht sie an das eingerichtete Mailprogramm weiter. Nur mit Adresse
sieht der gesamte Inhalt so aus:
mailto:kontakt@example.de
Der Betreff kommt als Query-Parameter dazu, prozentkodiert — daher das
%20 an jeder Stelle, an der ein Leerzeichen
steht:
mailto:kontakt@example.de?subject=Anfrage%20vom%20Plakat Eine Nachricht hängt sich als zweiter Parameter an. Das ist der vollständige Inhalt des Codes — im Beispiel unten 137 Zeichen, und jedes einzelne macht das Muster feiner und den nötigen Ausdruck größer:
mailto:kontakt@example.de?subject=Anfrage%20vom%20Plakat&body=Ich%20habe%20den%20Code%20am%20Marktstand%20gesehen%20und%20wollte%20fragen
Leerzeichen werden als %20 geschrieben und
nicht als Pluszeichen, wie es die andere Hälfte der URL-Welt tut. Das ist Absicht: Ein Plus
ist im Query-String zwar erlaubt, mehrere Mailprogramme setzen es aber wörtlich in den
Betreff. Hier wird durchgehend prozentkodiert, damit im Schreibfenster ein Satz steht und
nicht Anfrage+vom+Plakat.
Die drei Felder
| Feld | Wohin es geht | Regel |
|---|---|---|
| An | Die Adresse vor dem ? | Ein Empfänger. Das Schema erlaubt mehrere, durch Komma getrennt, aber die Mailprogramme sind sich darüber uneinig genug, dass nur eine einzelne Adresse verlässlich ankommt. |
| subject | Query-Parameter | Prozentkodiert. Kurz und konkret halten — der Betreff ist es, der Ihnen später verrät, von welchem Plakat die Nachricht stammt. |
| body | Query-Parameter | Prozentkodiert, Zeilenumbrüche eingeschlossen. Alles, was hier steht, landet als bearbeitbarer Text im Fenster: ein Anstoß, keine fertige Nachricht. |
Die einzige echte Grenze ist die Länge. Eine Adresse allein ergibt ein grobes Symbol, das auch bei zwei Zentimetern Kantenlänge noch gelesen wird; derselbe Code mit einem vorformulierten Absatz hat sehr viel mehr und sehr viel kleinere Module und muss entsprechend größer gedruckt werden. Der Größenrechner macht aus dem, was Sie am Ende haben, eine Mindestbreite.
Was er nicht kann
Verschicken. Der Scan öffnet einen Entwurf, abgeschickt wird er von einem Menschen. Eine Datei anhängen kann er nicht, eine Antwortadresse setzen auch nicht, und ein Postfach, das auf dem Gerät gar nicht eingerichtet ist, erreicht er ebenso wenig — auf einem Laptop ohne Mailprogramm passiert unter Umständen schlicht nichts. Das ist der Unterschied zwischen einem Flyer und einem Messebanner.
Und ändern lässt er sich nach dem Druck nicht mehr. Die Adresse steckt im Muster, also ist ein Code auf tausend Handzetteln so lange an dieses Postfach gebunden, wie es die Handzettel gibt. Wo das stört, kodieren Sie besser eine Kontaktseite und lassen die Seite die Adresse tragen — genau darin unterscheiden sich statische und dynamische Codes.
Häufige Fragen
Wird die E-Mail beim Scannen verschickt?
Nein, und das Format sieht es auch gar nicht vor. Der Code öffnet das Schreibfenster des Mailprogramms mit den ausgefüllten Feldern; abgeschickt wird erst per Fingertipp. Auf einem Plakat ist das ein Vorteil: Es liegt eine formulierte, bearbeitbare Nachricht bereit, statt dass in fremdem Namen etwas hinausgeht.
Warum stehen im Betreff überall %20 statt Leerzeichen?
Weil eine mailto-Adresse das so verlangt. Die zweite erlaubte Schreibweise für ein Leerzeichen ist das Pluszeichen, und etliche Mailprogramme übernehmen es wörtlich in den Betreff — deshalb kodiert dieser Generator durchgehend mit Prozentzeichen. Eintippen müssen Sie davon nichts: Sie schreiben normalen Text, die Zeichenkette unter der Vorschau zeigt das Ergebnis.
Lässt sich eine Datei anhängen?
Nein. Ein mailto-Link transportiert ausschließlich Textfelder, und kein Mailprogramm hängt über einen gescannten Link etwas vom Gerät an. Wenn ein Dokument das Ziel ist, kodieren Sie besser die Adresse, unter der die Datei liegt.
Wird die Adresse dann von Spam-Bots abgegriffen?
Betrachten Sie sie als veröffentlicht, denn das ist sie. Die Adresse steht als lesbarer Text im Code, und ein gedruckter Code im öffentlichen Raum ist genauso auslesbar wie eine Adresse auf einer Webseite. Nehmen Sie die Adresse, die ohnehin öffentlich ist, und nicht das persönliche Postfach.
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