QR-Code- und Barcode-Glossar
Kurze, geprüfte Definitionen der Begriffe, die beim Erstellen, Drucken oder Spezifizieren eines QR-Codes oder Barcodes auftauchen – von Modul und Ruhezone bis GTIN und Schutzrahmen. Jeder Eintrag verweist auf das Werkzeug oder den Ratgeber dieser Website, in dem die Einzelheiten stehen.
0–9
- 1D- vs. 2D-Code #
-
Ein linearer Strichcode (1D) kodiert Daten in den Breiten von Strichen und Lücken entlang einer Achse, fasst eine kurze Nummer oder Kennung und lässt sich mit einem Laserscanner lesen. Ein 2D-Code — eine Matrix wie QR, Data Matrix und Aztec oder ein gestapeltes Symbol wie PDF417 — kodiert in beiden Richtungen, fasst weit mehr, bringt Fehlerkorrektur mit und braucht einen Imager oder eine Kamera. Laufen auf einer Fläche Laserscanner, steht keine 2D-Symbologie zur Verfügung, bis die Hardware wechselt.
Siehe auch: Barcode-Generator Welcher Barcode gehört auf Lager- und Inventaretiketten?
A
- Ausrichtungsmuster #
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Die kleineren konzentrischen Quadrate im Inneren eines QR-Codes, vorhanden ab Version 2 und mit wachsender Symbolgröße zunehmend zahlreich. Sie geben dem Decoder Bezugspunkte über das ganze Raster, damit er perspektivische Verzerrung ausgleichen kann — wenn der Code schräg fotografiert oder auf eine gewölbte Fläche gedruckt wurde. Wie Suchmuster und Taktspur sind sie feste Struktur ohne Schutz durch die Fehlerkorrektur; ein Logo darf deshalb nicht auf ihnen liegen.
Siehe auch: Logo im QR-Code: wie viel Fläche wirklich geht Der QR-Code auf der Produktverpackung
- Aztec-Code #
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Eine 2D-Matrix-Symbologie, deren Suchmuster als Bullauge in der Mitte sitzt; der Decoder richtet das Symbol von innen nach außen aus und braucht deshalb gar keine Ruhezone. Die Größen reichen von 15 × 15 bis 151 × 151 Module plus eine kompakte Form, mit bis zu 3.832 Ziffern, 3.067 Buchstaben oder 1.914 Byte und Reed-Solomon-Korrektur, einstellbar von rund 5 % bis 95 %. Er ist der Code hinter Bahn- und Flugtickets und liest sich gut vom Display. Norm: ISO/IEC 24778.
Siehe auch: Aztec-Code Generator QR-Codes für Veranstaltungen: Einlass, Programm, Feedback und WLAN
C
- Code 128 #
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Das Arbeitstier unter den Strichcodes in Versand und Lager. Er kodiert alle 128 ASCII-Zeichen über die drei Subsets A, B und C, wobei Subset C Ziffernpaare zusammenfasst und numerische Daten kurz hält — in jeder Länge, die die Etikettenbreite zulässt. Das Modulo-103-Prüfzeichen wird automatisch berechnet und nicht in der Klarschriftzeile gedruckt; die Ruhezone beträgt auf jeder Seite die zehnfache Breite des schmalsten Strichs. Mit FNC1 und Datenbezeichnern wird daraus GS1-128. Norm: ISO/IEC 15417.
Siehe auch: Code 128 Barcode Generator Welcher Barcode gehört auf Lager- und Inventaretiketten?
- Code 39 #
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Ein älterer Strichcode für Ziffern, Großbuchstaben, Leerzeichen sowie - . $ / + %, eingerahmt von einem Sternchen als Start- und Stoppzeichen, das manche Renderer in der Klarschriftzeile mitdrucken. Kleinbuchstaben gibt es nicht. Die Symbologie ist selbstprüfend, die Modulo-43-Prüfziffer deshalb optional und nur zu ergänzen, wenn eine Spezifikation sie verlangt. Code 39 ist breit für seinen Inhalt; der schmalste Strich sollte für Handlaser-Scanner über etwa 0,19 mm bleiben. Norm: ISO/IEC 16388.
Siehe auch: Code 39 Barcode Generator Code 128 — der übliche Ersatz
D
- Data Matrix #
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Eine quadratische 2D-Matrix-Symbologie, heute immer als ECC 200 mit Reed-Solomon-Korrektur, die rund 25 % Beschädigung verkraftet. Die Größen reichen von 10 × 10 bis 144 × 144 Module plus sechs rechteckige Formate, mit bis zu 2.335 alphanumerischen Zeichen, 3.116 Ziffern oder 1.556 Byte, und es genügt ein Modul Ruhezone. Das L-förmige Suchmuster an zwei Kanten und die geringe Fläche machen sie zum Code für Direktmarkierung und Etiketten von wenigen Millimetern. Norm: ISO/IEC 16022.
Siehe auch: Data Matrix Generator Data Matrix gegen QR-Code
- dpi #
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Dots per inch, Punkte pro Zoll: die Auflösung eines Druckers oder eines für den Druck platzierten Rasterbilds. Die nötigen Pixel eines PNG ergeben sich aus Zentimetern geteilt durch 2,54 mal Ziel-dpi — rund 591 für 5 cm bei 300 dpi, dem üblichen Druckwert; das 1024-Pixel-PNG der API entspricht bei 300 dpi etwa 8,7 cm, darüber gehört eine SVG-Datei in die Druckdatei. Bei Etikettendruckern bestimmt dpi das X-Maß: 203 dpi ergeben Punkte von 0,125 mm, 300 dpi 0,085 mm.
Siehe auch: Wie groß muss ein gedruckter QR-Code sein? Welcher Barcode gehört auf Lager- und Inventaretiketten?
E
- EAN-13 #
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Der Handelsbarcode auf den meisten Produkten außerhalb Nordamerikas. Er kodiert eine 13-stellige GTIN-13 — GS1-Basisnummer, Artikelnummer und Modulo-10-Prüfziffer — in Strichen mit einem Nennmaß von 37,29 × 25,93 mm bei 100 % Vergrößerungsfaktor, skalierbar von 80 % bis 200 %. Die längeren Randstriche und das >-Zeichen am rechten Rand haben eine Funktion: Das > markiert die Ruhezone. Bei 12 Ziffern ergänzt der Generator die Prüfziffer. Norm: ISO/IEC 15420.
Siehe auch: EAN-13 Barcode Generator EAN-13 gegen UPC-A
F
- Fehlerkorrekturstufe (L, M, Q, H) #
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Der Anteil redundanter Daten in einem QR-Code, damit ein beschädigtes Symbol trotzdem gelesen wird: rund 7 % bei L, 15 % bei M, 25 % bei Q und 30 % bei H. Höhere Stufen brauchen mehr Module, das Muster wird bei gleicher Druckgröße also feiner und schwerer lesbar. M ist die sinnvolle Voreinstellung für einen Code ohne Logo, H die Stufe für einen Code mit Logo in der Mitte. Der Prozentwert gilt für die Codewörter, nicht für die Suchmuster — die schützt keine Stufe.
Siehe auch: Fehlerkorrektur L, M, Q oder H: was jede Stufe kostet Logo im QR-Code: wie viel Fläche wirklich geht
G
- GS1, Datenbezeichner, FNC1 #
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GS1 ist die Organisation, die Basisnummern vergibt und die Regeln für Handels- und Logistikbarcodes festlegt. Ein Datenbezeichner (Application Identifier) ist ein numerisches Präfix — für GTIN, Chargennummer, Mindesthaltbarkeitsdatum oder Seriennummer —, das jedes Feld im Inhalt benennt; FNC1 ist das Sonderzeichen am Anfang, das dem Scanner sagt, dass die Daten GS1-Regeln folgen. Code 128 mit beidem heißt GS1-128, Data Matrix mit beidem GS1 Data Matrix.
Siehe auch: Code 128 Barcode Generator Data Matrix Generator
- GTIN #
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Global Trade Item Number, die GS1-Artikelnummer, die ein Handelsbarcode kodiert. Eine EAN-13 trägt eine GTIN-13, eine UPC-A eine GTIN-12, eine EAN-8 eine GTIN-8 und eine ITF-14 auf dem Versandkarton eine GTIN-14. Die Nummer stammt aus einer GS1-Basisnummer und lässt sich nicht erfinden: Eine erfundene wird vom Händler abgelehnt oder kollidiert irgendwo auf der Welt mit einem echten Produkt. Eine UPC-A ist eine EAN-13 mit führender Null — dieselbe GTIN in zwei Schreibweisen.
Siehe auch: EAN-13 gegen UPC-A EAN-13 Barcode Generator
I
- Interleaved 2 aus 5 #
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Ein dichter, rein numerischer Strichcode, meist ITF abgekürzt, der Ziffern paarweise kodiert: die erste Ziffer eines Paars in den Strichen, die zweite in den Lücken — deshalb muss die Datenlänge gerade sein. Nichts markiert die Mitte des Symbols; ein Scan, der mittendrin beginnt oder endet, kann also eine plausible, aber verkürzte Nummer liefern. Feste Längen, eine optionale Modulo-10-Prüfziffer und Schutzrahmen sind die Gegenmittel. Ruhezone: zehn Strichbreiten je Seite. Norm: ISO/IEC 16390.
Siehe auch: Interleaved-2-aus-5 Barcode Generator ITF-14 Barcode Generator
- ITF-14 #
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Der GS1-Barcode für Versandkartons und Umverpackungen. Er kodiert eine 14-stellige GTIN-14 — Indikatorziffer, Artikel-GTIN ohne deren Prüfziffer und eine neue Modulo-10-Prüfziffer — als Interleaved 2 aus 5 in einem Pflicht-Schutzrahmen, damit das Symbol den Direktdruck auf Wellpappe überlebt. Ein Nennsymbol ist etwa 142 mm breit und 32 mm hoch einschließlich Schutzrahmen; auf einem Etikett erlaubt GS1 50 % bis 100 % davon. Norm: ISO/IEC 16390 in Verbindung mit den GS1 General Specifications.
Siehe auch: ITF-14 Barcode Generator Der QR-Code auf der Produktverpackung
K
- Klarschriftzeile #
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Die Ziffern oder der Text unter einem Barcode, damit ein Mensch die Nummer eintippen kann, wenn der Scan scheitert. Bei Handelscodes gehört ihr Aufbau zur Vorgabe: Unter einer EAN-13 steht die erste Ziffer außerhalb der linken Randstriche, und das > rechts markiert die Ruhezone; eine UPC-A setzt Nummernsystem- und Prüfziffer außerhalb der Randstriche. Das Prüfzeichen von Code 128 wird nie gezeigt, die Start- und Stoppsternchen von Code 39 manchmal.
Siehe auch: EAN-13 Barcode Generator UPC-A Barcode Generator
M
- MECARD #
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Ein kompaktes Kontaktformat aus dem japanischen Mobilfunkmarkt: eine einzige Zeile mit durch Semikolon getrennten Schlüsseln wie N, TEL und EMAIL. Es kommt mit rund einem Drittel weniger Zeichen aus als derselbe Kontakt als vCard und ergibt damit einen kleineren Code, hat aber für mehrere vCard-Felder keinen Platz und wird nicht von jedem Gerät importiert. Sinnvoll nur, wenn das Weglassen von Feldern einen vCard-Code nicht druckbar macht; sonst ist vCard 3.0 die sicherere Wahl.
Siehe auch: Der QR-Code auf der Visitenkarte: vCard, MECARD oder Link Visitenkarten-QR-Code erstellen
- Micro QR #
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Eine kleinere Variante des QR-Codes für winzige Gegenstände, auf denen selbst ein Symbol der Version 1 zu viel Platz einnimmt. Es handelt sich um eine eigene Symbologie mit eigenen Regeln, nicht um einen klein gedruckten QR-Code. Dieser Generator und die Bild-API erzeugen ausschließlich Standard-QR-Codes; wo auf dieser Website von einem QR-Code die Rede ist, ist immer das vollständige Symbol mit drei Suchmustern und vier Modulen Ruhezone gemeint.
Siehe auch: QR-Code Generator Data Matrix — die übliche Wahl für sehr kleine Markierungen
- Modul #
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Die kleinste Einheit eines 2D-Codes: eines der kleinen Quadrate in einem QR-Code oder Data Matrix, entweder dunkel oder hell. Alles Weitere wird in Modulen gemessen — Ruhezone, Version, Mindestdruckgröße. Im Offset- und Digitaldruck sollte ein Modul mindestens rund 0,4 mm messen, auf Thermoetiketten und rauen Oberflächen eher 0,6 mm. Multipliziert mit der Modulzahl pro Seite ergibt das die kleinste ehrliche Druckgröße eines Codes.
Siehe auch: Wie groß muss ein gedruckter QR-Code sein? Data Matrix gegen QR-Code
N
- Numerischer, alphanumerischer und Byte-Modus #
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Die drei gebräuchlichen Arten, wie ein QR-Code Zeichen verpackt. Der numerische Modus speichert Ziffern am dichtesten, der alphanumerische deckt Ziffern, Großbuchstaben und wenige Sonderzeichen ab, der Byte-Modus nimmt alles, auch Kleinbuchstaben und UTF-8-Text. Der Modus entscheidet über die Kapazität: Version 40 fasst bei Stufe L 7.089 Ziffern, 4.296 alphanumerische Zeichen oder 2.953 Byte. Der Byte-Modus zählt Oktette, 1.500 „ä“ sind also 3.000 Byte; die Obergrenze des Generators liegt bei Stufe M bei rund 2.300 Byte.
Siehe auch: QR-Code Generator Fehlerkorrektur L, M, Q oder H: was jede Stufe kostet
- NVE (SSCC) #
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Nummer der Versandeinheit, international Serial Shipping Container Code: die GS1-Nummer, die genau eine Logistikeinheit — eine Palette oder einen Karton — auf ihrem Transportetikett identifiziert. Schickt ein Spediteur eine NVE- oder SSCC-Etikettenspezifikation, ist das gemeint. Die Nummer wird in einem GS1-128 transportiert, also einem Code 128 mit vorangestelltem FNC1 und dem Datenbezeichner für die NVE vor der Nummer.
Siehe auch: Code 128 Barcode Generator Welcher Barcode gehört auf Lager- und Inventaretiketten?
P
- PDF417 #
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Eine gestapelte lineare 2D-Symbologie: 3 bis 90 Zeilen mit 1 bis 30 Datenspalten, jedes Codewort 17 Module aus vier Strichen und vier Lücken. Ein Symbol fasst bis zu 1.850 Textzeichen, 2.710 Ziffern oder 1.108 Byte mit Reed-Solomon-Korrektur in den Stufen 0 bis 8 — deshalb trägt es ganze Datensätze: Führerscheine, Bordkarten, Versandpapiere. Ruhezone zwei Module auf allen Seiten; mit mindestens 300 dpi drucken. Norm: ISO/IEC 15438.
Siehe auch: PDF417 Generator Barcode-Generator
- Prüfziffer #
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Ein letztes Zeichen, das aus dem Rest der Nummer berechnet wird, damit ein Scanner eine Fehllesung erkennt. EAN-13, EAN-8, UPC-A und ITF-14 rechnen Modulo 10 mit den abwechselnden Gewichten 1 und 3; Code 128 trägt ein Modulo-103-Prüfzeichen, das automatisch berechnet und nicht mitgedruckt wird; Code 39 hat eine optionale Modulo-43-Prüfziffer und ist auch ohne sie selbstprüfend; Interleaved 2 aus 5 kann eine Modulo-10-Ziffer ergänzen. Der Generator berechnet die Prüfziffern der Handelscodes und lehnt eine falsche ab, statt sie stillschweigend zu korrigieren.
Siehe auch: EAN-13 Barcode Generator EAN-13 gegen UPC-A
R
- Reed-Solomon #
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Das Fehlerkorrekturverfahren, mit dem ein Decoder fehlende oder falsch gelesene Daten aus redundanten Codewörtern rekonstruiert, die an die Nutzdaten angehängt werden. QR-Code, Data Matrix ECC 200, PDF417 und Aztec nutzen es alle: QR in vier wählbaren Stufen, Data Matrix mit festem Schema, das rund 25 % Beschädigung verkraftet, PDF417 in den Stufen 0 bis 8 und Aztec einstellbar von etwa 5 % bis 95 %. Die Redundanz schützt Daten, nicht Struktur: Ein verdecktes Suchmuster schlägt jede Stufe.
Siehe auch: Fehlerkorrektur L, M, Q oder H: was jede Stufe kostet
- Ruhezone #
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Der leere Rand, den ein Scanner um ein Symbol herum braucht, um dessen Kanten zu finden. Sie gehört zum Code und ist kein Gestaltungsspielraum; eine weggeschnittene Ruhezone ist einer der häufigsten Gründe, warum ein gültiger Code nicht gelesen wird. QR braucht vier Module auf jeder Seite, Data Matrix eines, PDF417 zwei, Aztec keine; Code 128, Code 39 und Interleaved 2 aus 5 brauchen an beiden Enden die zehnfache Breite des schmalsten Strichs. Die Bild-API setzt standardmäßig margin=2 und warnt unterhalb der vier Module der Norm.
Siehe auch: QR-Code scannt nicht: die Ursachen der Reihe nach QR-Code Bild-API
S
- Schutzrahmen (Bearer Bar) #
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Der kräftige schwarze Rahmen — oder die Balken ober- und unterhalb — um ein ITF-14-Symbol. Er verhindert, dass ein Scanner eine Teillesung akzeptiert, wenn der Strahl den oberen oder unteren Rand streift; bei Interleaved 2 aus 5 zählt das besonders, weil ein verkürzter Scan wie eine gültige kürzere Nummer aussehen kann. Bei ITF-14 Pflicht, die Ruhezone von zehn Strichbreiten bleibt außerhalb; bei reinem Interleaved 2 aus 5 optional und sinnvoll, sobald von Hand gescannt wird.
Siehe auch: ITF-14 Barcode Generator Interleaved-2-aus-5 Barcode Generator
- Statischer vs. dynamischer QR-Code #
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Ein statischer Code enthält das Ziel wörtlich: Die Adresse steckt physisch im gedruckten Muster, und nichts muss weiterlaufen, damit er funktioniert. Ein dynamischer Code enthält den Kurzlink eines Anbieters, der jeden Scan dorthin weiterleitet, wohin Sie gerade zeigen — gegen Abonnement; endet es, sterben die gedruckten Codes. Technisch sind beide Muster identisch. Hier entstehen ausschließlich statische Codes; wer ein änderbares Ziel braucht, kodiert einen Pfad auf der eigenen Domain und leitet dort selbst weiter.
Siehe auch: Statische oder dynamische QR-Codes QR-Code Generator
- Suchmuster #
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Die feste Form, nach der ein Decoder zuerst sucht, um ein Symbol zu finden und auszurichten. Beim QR-Code sind es die drei großen, ineinander geschachtelten Quadrate in drei Ecken; Data Matrix nutzt einen durchgehenden L-förmigen Rand an zwei Kanten; Aztec setzt ein Bullauge in die Mitte und braucht deshalb keine Ruhezone. Suchmuster sind Struktur, nicht Daten, und liegen außerhalb der Fehlerkorrektur: Ein Aufkleber oder Logo über einer Ecke macht einen QR-Code auf jeder Stufe unlesbar.
Siehe auch: Logo im QR-Code: wie viel Fläche wirklich geht QR-Code scannt nicht: die Ursachen der Reihe nach
- SVG oder PNG #
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PNG ist ein Pixelraster: Im Layout hochskaliert werden die Modulkanten weich, und der Code scannt schlechter. SVG ist Vektor, eine Einheit pro Modul, und bleibt in jeder Größe scharf — das Format für alles, was größer als eine Visitenkarte gedruckt wird; PNG passt für Bildschirm und E-Mail. Das Logo des Generators wird auf eine Canvas gezeichnet und existiert deshalb nur im PNG. Die Bild-API begrenzt PNG auf 1024 px und SVG auf 2048.
Siehe auch: Wie groß muss ein gedruckter QR-Code sein? QR-Code mit Logo QR-Code Bild-API
- Symbologie #
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Das Regelwerk, das Daten in ein Muster aus Strichen oder Modulen übersetzt und zurück: welche Zeichen erlaubt sind, wie lang die Daten sein dürfen, wie die Prüfziffer berechnet wird, wie breit die Ruhezone sein muss. QR-Code, EAN-13 und Data Matrix sind Symbologien; ein PNG davon ist keine. Der Barcode-Generator hier beherrscht zwölf, von Code 128 und der EAN/UPC-Familie bis Data Matrix, PDF417 und Aztec, jede mit eigener Seite und eigenen Regeln.
Siehe auch: Barcode-Generator
T
- Taktspur #
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Je eine Zeile und eine Spalte abwechselnd dunkler und heller Module, die zwischen den Suchmustern eines QR-Codes verlaufen. Der Decoder liest daran das Modulraster ab: wie viele Module das Symbol pro Seite hat und wo jedes einzelne beginnt. Die Taktspur ist Struktur, nicht Daten, und liegt damit außerhalb der Fehlerkorrektur. Ein Gestaltungselement oder Rahmen, der sie unterbricht, lässt das Raster falsch erkennen — und der Code ist tot.
Siehe auch: QR-Code scannt nicht: die Ursachen der Reihe nach
U
- UPC-A #
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Der nordamerikanische Handelsbarcode mit einer zwölfstelligen GTIN-12. Das Nennmaß beträgt 37,29 × 25,91 mm bei 100 %, skalierbar von 80 % bis 200 % wie bei EAN-13 — beide gehören zu einem System, und eine in EAN-13 umgewandelte UPC-A bekommt lediglich eine führende Null. Nummernsystem-Ziffer und Prüfziffer stehen laut Vorgabe außerhalb der Randstriche. Bei 11 Ziffern ergänzt der Generator die Prüfziffer, bei 12 prüft er die eingegebene.
Siehe auch: UPC-A Barcode Generator EAN-13 gegen UPC-A
- UTM-Parameter #
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Anhängsel an die Zieladresse — utm_source, utm_medium, utm_campaign, utm_content und utm_term —, die Analysewerkzeuge auswerten, um einen Besuch einer Kampagne zuzuordnen. Bei gedruckten Codes sind sie entscheidend, weil eine Kamera-App beim Öffnen eines Links keinen Referrer sendet und ungetaggte Scans als Direktzugriffe erscheinen. Üblich ist utm_medium=qr, utm_source benennt den Aufstellort. Die Parameter kosten Module: Eine Adresse mit 28 Zeichen ergibt 29 Module pro Seite, dieselbe mit vier Parametern 117 Zeichen und 45 Module.
Siehe auch: Statische oder dynamische QR-Codes QR-Code Generator
V
- vCard #
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Das Standard-Textformat für einen Kontaktdatensatz und der übliche Inhalt eines Visitenkarten-QR-Codes. Dieser Generator schreibt vCard 3.0 — die Version, die jedes Telefon, jedes Mailprogramm und jedes CRM ohne Nachhilfe importiert; das neuere 4.0 scannt weniger zuverlässig. Name, Telefon, E-Mail, Firma und eine URL lohnen sich; ein Foto nicht, denn ein QR-Code fasst insgesamt höchstens 2.953 Byte. Der Datensatz steckt im Muster selbst, eine gedruckte Karte lässt sich später nicht aktualisieren.
Siehe auch: Visitenkarten-QR-Code erstellen Der QR-Code auf der Visitenkarte: vCard, MECARD oder Link
- Verifizierer (Note nach ISO/IEC 15415) #
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Ein Verifizierer ist ein kalibriertes Messgerät, das ein gedrucktes Symbol gegen eine Norm bewertet, statt nur zu melden, ob ein bestimmtes Telefon es zufällig gelesen hat. Für 2D-Codes misst ISO/IEC 15415 Kontrast, Modulation, Beschädigung der festen Muster, axiale und Raster-Ungleichmäßigkeit sowie ungenutzte Fehlerkorrektur und meldet den schlechtesten Wert als Note von 4,0 (A) bis 0 (F). Druckeinkäufer und Handel schreiben eine Mindestnote vor; der Telefontest auf dem endgültigen Material ist der bezahlbare Ersatz.
Siehe auch: QR-Code scannt nicht: die Ursachen der Reihe nach Wie groß muss ein gedruckter QR-Code sein?
- Version (QR-Code) #
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Die Größenklasse eines QR-Symbols, von Version 1 mit 21 × 21 Modulen bis Version 40 mit 177 × 177; jede Stufe fügt vier Module pro Seite hinzu. Der Encoder wählt die kleinste Version, in die Daten und Korrekturdaten passen. Eine längere Adresse oder eine höhere Fehlerkorrekturstufe treibt den Code also eine Version höher und verkleinert bei fester Druckgröße jedes einzelne Modul. Version 40 fasst bei Stufe L bis zu 7.089 Ziffern, 4.296 alphanumerische Zeichen oder 2.953 Byte.
Siehe auch: Fehlerkorrektur L, M, Q oder H: was jede Stufe kostet Wie groß muss ein gedruckter QR-Code sein?
W
- WIFI:-Format #
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Die Klartext-Zeichenkette hinter einem WLAN-QR-Code: WIFI:T:WPA;S:Netzname;P:Passwort;; mit Feldern für die Verschlüsselung (T), die SSID (S), das Passwort (P) und optional H:true für versteckte Netze. Es stammt aus der Barcode-Bibliothek ZXing und wurde zum De-facto-Standard, als Android und iOS es übernahmen. Backslash, Semikolon, Komma, Doppelpunkt und Anführungszeichen in SSID oder Passwort müssen mit einem Backslash maskiert werden. Das Passwort steht im Code im Klartext.
Siehe auch: WLAN-QR-Code erstellen Das WIFI-Format: Was in einem WLAN-QR-Code steht
X
- X-Maß (schmalster Strich) #
-
Die Breite des schmalsten Strichs in einem Strichcode beziehungsweise eines Moduls in einem 2D-Code. Sie ist die Einheit, aus der sich alles andere ableitet: Ruhezonen werden als Vielfaches davon angegeben, und das Verhältnis von breit zu schmal hängt davon ab. Im Druck muss das X-Maß eine ganze Zahl von Druckpunkten sein. Ein 203-dpi-Thermodrucker setzt Punkte von 0,125 mm, praktikabel sind also 0,25 mm oder 0,375 mm; 300 dpi ergeben 0,085 mm und feinere Abstufung.
Siehe auch: Welcher Barcode gehört auf Lager- und Inventaretiketten? Barcode-Generator