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QR-Code mit Logo in der Mitte erstellen

Ein Logo in der Mitte macht aus einem beliebigen Muster einen wiedererkennbaren Code – und aus einem funktionierenden Code schnell einen unlesbaren. Hier steht, wo genau die Grenze liegt. Der kostenlose Generator unten hält sich an diese Grenze: Er zentriert Ihr Logo, begrenzt seine Größe und warnt, bevor der Code nicht mehr scannbar ist.

Generator mit Logo-Upload

Inhaltstyp
Fehlerkorrektur
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Logo in der Mitte (optional)

Live-Vorschau

Fehlerkorrektur auf H stellen, dann unter „Logo in der Mitte“ ein Bild hochladen und den Größenregler bei etwa 20 % lassen. Hochgeladen wird nichts: Das Logo wird in Ihrem Browser gelesen und eingesetzt.

QR-Code mit Logo erstellen – Schritt für Schritt

Einen QR-Code mit eigenem Logo in der Mitte erstellen, ohne dass er unlesbar wird: Fehlerkorrektur erhöhen, Logogröße begrenzen, Kontrast prüfen und gedruckt testen.

  1. Adresse einfügen

    Fügen Sie die vollständige Adresse einschließlich https:// in das Eingabefeld des Generators ein. Je kürzer der kodierte Text, desto gröber das Muster — und desto mehr Reserve bleibt für das Logo.

  2. Fehlerkorrektur auf H stellen

    Stufe H rekonstruiert rund 30 % verdeckte Module und ist die Voraussetzung für ein Logo. Stellen Sie sie um, bevor Sie das Bild hochladen, nicht danach.

  3. Logo hochladen

    Wählen Sie unter „Logo in der Mitte“ ein Bild aus und lassen Sie den Größenregler bei 20 %. Der Generator setzt es in die Mitte des Codes, die einzige Stelle mit genug Abstand zu den drei großen Quadraten in den Ecken.

  4. Testen und herunterladen

    Scannen Sie mit mindestens zwei Geräten, darunter einer älteren Kamera, und laden Sie danach herunter: PNG für den Bildschirm, SVG für den Druck. Das Logo wird auf die Canvas gezeichnet und erscheint deshalb nur im PNG.

Warum das Logo in die Mitte gehört

Nicht jeder Teil eines QR-Codes enthält Daten. Die drei großen Quadrate in den Ecken sind Positionierungsmuster, direkt daneben liegen die Formatinformationen, und eine gepunktete Taktlinie verbindet sie entlang einer Zeile und einer Spalte. Nichts davon ist durch die Fehlerkorrektur der Daten geschützt (die Formatinformation hat einen eigenen kleinen Code und steht doppelt im Symbol, mehr Schutz gibt es nicht): Fehlt es, kann der Scanner den Code weder finden noch lesen.

Die Mitte ist der einzige Bereich mit Abstand zu all dem. In den kleinen Codes, die bei einer kurzen Adresse entstehen, liegen dort nur Daten- und Fehlerkorrektur-Codewörter – genau das, was der Decoder rekonstruieren kann. Deshalb setzt der Generator das Logo immer in die Mitte und bietet keinen Regler zum Verschieben. Langer Inhalt macht den Code zur Version 7 oder größer, die zusätzlich ein kleines Ausrichtungsmuster in der Mitte hat – ein Grund mehr, die Adresse kurz zu halten.

Wie groß das Logo sein darf

Ein QR-Code enthält deutlich mehr Module, als zum Speichern des Inhalts nötig wären. Der Überschuss ist Reed-Solomon-Fehlerkorrektur: redundante Daten, aus denen ein Decoder den Inhalt auch dann rekonstruiert, wenn ein Teil des Musters fehlt. Genau diese Reserve leihen Sie sich aus, wenn Sie ein Logo über die Mitte legen.

Die oft zitierten Prozentwerte beziehen sich auf die Kantenlänge, nicht auf die Fläche, die der Code verliert. Dieser Generator zeichnet um Ihr Bild einen Rand von 12 % seiner Größe je Seite; ein Logo bei 20 % verdeckt damit ein Quadrat von 6,2 % der Fläche, das Maximum von 25 % verdeckt 9,6 %. Beides liegt bewusst deutlich unter dem Budget von Stufe H: Der Schaden sitzt als geschlossener Block in der Mitte statt verstreut, und der Rest der Reserve muss noch Falten, Spiegelungen und Druckfehler abfangen.

Stufe Wiederherstellbar Wofür geeignet
L rund 7 % Nur für Bildschirmanzeige ohne Logo. Kleinstes Muster, geringste Reserve.
M rund 15 % Voreinstellung ohne Logo. Guter Kompromiss aus Größe und Robustheit.
Q rund 25 % Höchstens ein kleines Zeichen bei 10 bis 12 % der Kantenlänge, und nur am Bildschirm.
H rund 30 % Was ein Logo braucht. Verkraftet einen geschlossenen Block in der Mitte plus echte Druckschäden.

Das Tool warnt, sobald der verdeckte Anteil die Hälfte der gewählten Stufe überschreitet. Das Bild wird in ein Quadrat gezeichnet: Schneiden Sie einen breiten Schriftzug vorher auf ein quadratisches Zeichen zu, sonst wird er gestaucht.

Die vier Regeln für ein Logo im QR-Code

  • Fehlerkorrektur H, bevor Sie das Logo einsetzen. Ein Logo auf Stufe M zu legen funktioniert im Bildschirmtest oft noch und scheitert gedruckt, weil dann kaum Reserve für Druckungenauigkeiten bleibt.
  • Höchstens 25 % der Kantenlänge. Weiter reicht der Regler nicht, denn die Fehlerkorrektur muss auch Papierfalten, Spiegelungen und schlechtes Licht ausgleichen. Wer die Reserve vollständig für das Logo verbraucht, hat keine mehr für die Realität.
  • Die drei Ecken bleiben frei. Die großen Quadrate oben links, oben rechts und unten links sind die Positionierungsmuster. Sie sind nicht durch Fehlerkorrektur geschützt – wird eines davon verdeckt, findet der Scanner den Code überhaupt nicht.
  • Kontrast und Ruhezone bleiben, wie sie sind. Dunkler Code auf hellem Grund, niemals umgekehrt, und rundherum vier Module Freiraum. Ein QR-Code, der randlos in ein farbiges Layout gesetzt wird, ist eine ebenso häufige Fehlerquelle wie ein zu großes Logo.

Eigene Farben zusätzlich zum Logo

Ein Logo ist meist nur die halbe Markenwirkung; die andere Hälfte ist Farbe. Mit „Vordergrund“ und „Hintergrund“ im Generator legen Sie die Farbe der Module und des Hintergrunds fest. Der Rand hinter dem Logo übernimmt die Hintergrundfarbe, sodass die Mitte nicht als weißer Fleck auf einem getönten Code auffällt.

Die Grenze ist der Kontrast. Ein Scanner wandelt das Bild in Graustufen um, bevor er irgendetwas liest; die Module müssen also deutlich dunkler sein als der Hintergrund, nicht nur anders gefärbt. Kräftige Markenfarben auf Weiß oder einem hellen Ton funktionieren; bei mittelhellen Farbpaaren und invertierten Codes scheitert ein Logo-Code, der in Schwarz noch funktioniert hat. Mehr dazu in der Anleitung zu Logo, Größe und Ruhezone.

Kann ein QR-Code die Form eines Logos haben?

Nicht wirklich. Ein QR-Code ist immer ein quadratisches Raster aus quadratischen Modulen, und seine drei Positionierungsmuster müssen als Quadrate in drei Ecken erkennbar bleiben, sonst findet die Kamera ihn nicht. Codes, die wie ein Logo aussehen, sind quadratische Codes mit Gestaltung rund um diese Ecken – und jede Änderung am Muster selbst verbraucht Fehlerkorrektur wie ein Logo.

Gestalten Sie also um den Code herum statt in ihn hinein: Ihr Logo in der Mitte, Ihre Farben auf den Modulen und die Form Ihrer Marke im Rahmen oder Layout außerhalb der Ruhezone. Dieser Generator erledigt die ersten beiden und zeichnet schlichte quadratische Module; runde Punkte oder einen Code mit eigener Umrissform erzeugt er nicht.

Vor dem Druck testen

Testen Sie mit mindestens zwei Geräten und einer älteren Kamera, nicht nur mit dem aktuellen Smartphone auf einem hellen Monitor. Der Härtefall ist ein gedruckter Code bei Innenraumbeleuchtung aus etwa einem Meter Entfernung – wenn er dort in unter zwei Sekunden erkannt wird, funktioniert er auch sonst.

Für den Druck laden Sie SVG herunter. Der Vektor bleibt bei jeder Größe scharf, während ein hochskaliertes PNG weiche Modulkanten erzeugt, die zusammen mit einem Logo schnell die verbleibende Reserve aufbrauchen. Als Mindestgröße gilt in der Praxis 2 × 2 cm für kurze Adressen aus etwa 25 cm Leseabstand; je länger der kodierte Text, desto feiner das Muster und desto größer muss der Ausdruck sein.

Häufige Fragen

Wie groß darf das Logo in einem QR-Code sein?

Der Regler in diesem Generator reicht von 10 bis 25 % der Kantenlänge und steht anfangs auf 20 %. Das sind Breiten, keine Flächen: Mit dem Rand, den das Tool um das Bild zeichnet, verdecken 20 % etwa 6,2 % des Codes und 25 % etwa 9,6 %. Sobald der verdeckte Anteil die Hälfte dessen überschreitet, was Ihre Fehlerkorrekturstufe wiederherstellen kann, erscheint unter der Vorschau eine Warnung.

Wie setze ich ein Logo in die Mitte eines QR-Codes?

Fehlerkorrektur auf H stellen und unter „Logo in der Mitte“ ein Bild hochladen. Der Generator zentriert es immer und legt einen Rand in Ihrer Hintergrundfarbe darum, weil die Mitte eines kleinen Codes nur Daten enthält, die die Fehlerkorrektur rekonstruieren kann. Verschieben lässt sich das Logo nicht: Jede andere Stelle liegt näher an einem Teil des Musters, auf den der Scanner nicht verzichten kann.

Kann ein QR-Code die Form eines Logos haben?

Nein. Ein QR-Code ist immer ein quadratisches Raster, und die drei quadratischen Positionierungsmuster in den Ecken müssen erkennbar bleiben, sonst findet der Scanner ihn nicht. Gestalten lässt sich um sie herum: Ihr Logo in der Mitte, Ihre Farben auf Modulen und Hintergrund, und die Form Ihrer Marke im Layout außerhalb der Ruhezone statt im Code selbst.

Kann ich neben dem Logo auch die Farben ändern?

Ja. Mit „Vordergrund“ und „Hintergrund“ legen Sie die Farbe der Module und des Hintergrunds fest; der Rand um das Logo übernimmt die Hintergrundfarbe. Die Module müssen deutlich dunkler bleiben als der Hintergrund: Ein Scanner sieht Helligkeit, nicht Farbton, und zwei Markenfarben, die am Bildschirm verschieden wirken, können für eine Kamera zum selben Grau werden.

Warum wird mein QR-Code mit Logo nicht mehr gescannt?

Fast immer aus einem von drei Gründen: Das Logo ist zu groß, die Fehlerkorrektur steht zu niedrig, oder das Logo überdeckt eines der drei quadratischen Positionierungsmuster in den Ecken. Diese Ecken darf nichts verdecken – ohne sie findet der Scanner den Code gar nicht erst.

Braucht das Logo einen weißen Rand?

Ja, und der Generator zeichnet ihn selbst: Vor dem Bild malt er ein Rechteck in Ihrer Hintergrundfarbe (Weiß, solange Sie sie nicht ändern). Dieser Rand hilft dem Decoder, die Grenze sauber zu erkennen, und sorgt dafür, dass bei einem Logo mit transparentem Hintergrund keine Codemodule durch die Lücken scheinen.

Verändert das Logo den Inhalt des QR-Codes?

Nein. Das Logo wird nach dem Kodieren über das fertige Muster gelegt. Der kodierte Text bleibt unverändert; die Fehlerkorrektur rekonstruiert die verdeckten Module beim Scannen.

Logo hochladen, Fehlerkorrektur auf H stellen und die Vorschau scannen