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QR-Code mit Logo erstellen

Ein Logo in der Mitte macht aus einem beliebigen Muster einen wiedererkennbaren Code – und aus einem funktionierenden Code schnell einen unlesbaren. Hier steht, wo genau die Grenze liegt.

Generator mit Logo-Upload

Inhaltstyp
Fehlerkorrektur
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Logo in der Mitte (optional)

Live-Vorschau

Fehlerkorrektur auf H stellen, dann unter „Logo in der Mitte“ ein Bild hochladen und die Größe mit dem Regler begrenzen.

QR-Code mit Logo erstellen – Schritt für Schritt

Einen QR-Code mit eigenem Logo in der Mitte erzeugen, ohne dass er unlesbar wird: Fehlerkorrektur erhöhen, Logogröße begrenzen, Kontrast prüfen und gedruckt testen.

  1. Adresse einfügen

    Fügen Sie die vollständige Adresse einschließlich https:// in das Eingabefeld des Generators ein. Je kürzer der kodierte Text, desto gröber das Muster — und desto mehr Reserve bleibt für das Logo.

  2. Fehlerkorrektur auf H stellen

    Stufe H rekonstruiert rund 30 % verdeckte Module und ist die Voraussetzung für ein Logo. Stellen Sie sie um, bevor Sie das Bild hochladen, nicht danach.

  3. Logo hochladen

    Wählen Sie unter „Logo in der Mitte“ ein Bild aus und begrenzen Sie die Größe mit dem Regler auf 15 bis 25 % der Kantenlänge. Die drei Positionierungsquadrate in den Ecken müssen frei bleiben.

  4. Testen und herunterladen

    Scannen Sie mit mindestens zwei Geräten, darunter einer älteren Kamera, und laden Sie danach herunter: PNG für den Bildschirm, SVG für den Druck. Das Logo wird auf die Canvas gezeichnet und erscheint deshalb nur im PNG.

Warum ein Logo überhaupt funktioniert

Ein QR-Code enthält deutlich mehr Module, als zum Speichern des Inhalts nötig wären. Der Überschuss ist Reed-Solomon-Fehlerkorrektur: redundante Daten, aus denen ein Decoder den Inhalt auch dann rekonstruiert, wenn ein Teil des Musters fehlt. Genau diese Reserve leihen Sie sich aus, wenn Sie ein Logo über die Mitte legen.

Der Standard kennt vier Stufen. Sie bestimmen, wie viel Fläche verloren gehen darf, bevor der Code nicht mehr dekodierbar ist – und zugleich, wie groß und wie fein das Muster wird, denn mehr Redundanz bedeutet mehr Module.

Stufe Wiederherstellbar Wofür geeignet
L rund 7 % Nur für Bildschirmanzeige ohne Logo. Kleinstes Muster, geringste Reserve.
M rund 15 % Voreinstellung ohne Logo. Guter Kompromiss aus Größe und Robustheit.
Q rund 25 % Untergrenze für ein kleines Logo, etwa 15 % der Kantenlänge.
H rund 30 % Empfehlung für jeden Code mit Logo. Verkraftet bis zu 30 % verdeckte Fläche.

Die vier Regeln für ein Logo im QR-Code

  • Fehlerkorrektur H, bevor Sie das Logo einsetzen. Ein Logo auf Stufe M zu legen funktioniert im Bildschirmtest oft noch und scheitert gedruckt, weil dann kaum Reserve für Druckungenauigkeiten bleibt.
  • Höchstens 25 % der Kantenlänge. Die theoretische Grenze liegt bei 30 %, aber die Fehlerkorrektur muss auch Papierfalten, Spiegelungen und schlechtes Licht ausgleichen. Wer die Reserve vollständig für das Logo verbraucht, hat keine mehr für die Realität.
  • Die drei Ecken bleiben frei. Die großen Quadrate oben links, oben rechts und unten links sind die Positionierungsmuster. Sie sind nicht durch Fehlerkorrektur geschützt – wird eines davon verdeckt, findet der Scanner den Code überhaupt nicht.
  • Kontrast und Ruhezone bleiben, wie sie sind. Dunkler Code auf hellem Grund, niemals umgekehrt, und rundherum vier Module Freiraum. Ein QR-Code, der randlos in ein farbiges Layout gesetzt wird, ist eine ebenso häufige Fehlerquelle wie ein zu großes Logo.

Vor dem Druck testen

Testen Sie mit mindestens zwei Geräten und einer älteren Kamera, nicht nur mit dem aktuellen Smartphone auf einem hellen Monitor. Der Härtefall ist ein gedruckter Code bei Innenraumbeleuchtung aus etwa einem Meter Entfernung – wenn er dort in unter zwei Sekunden erkannt wird, funktioniert er auch sonst.

Für den Druck laden Sie SVG herunter. Der Vektor bleibt bei jeder Größe scharf, während ein hochskaliertes PNG weiche Modulkanten erzeugt, die zusammen mit einem Logo schnell die verbleibende Reserve aufbrauchen. Als Mindestgröße gilt in der Praxis 2 × 2 cm für kurze Adressen aus etwa 25 cm Leseabstand; je länger der kodierte Text, desto feiner das Muster und desto größer muss der Ausdruck sein.

Häufige Fragen

Wie groß darf das Logo in einem QR-Code sein?

Als Faustregel höchstens 30 % der Kantenlänge, bei Fehlerkorrekturstufe H. In der Praxis liegt der sichere Bereich zwischen 15 und 25 %, weil die Fehlerkorrektur auch Druckfehler, Falten und schlechte Beleuchtung ausgleichen muss und nicht nur das Logo.

Warum wird mein QR-Code mit Logo nicht mehr gescannt?

Fast immer aus einem von drei Gründen: Das Logo ist zu groß, die Fehlerkorrektur steht zu niedrig, oder das Logo überdeckt eines der drei quadratischen Positionierungsmuster in den Ecken. Diese Ecken darf nichts verdecken – ohne sie findet der Scanner den Code gar nicht erst.

Braucht das Logo einen weißen Rand?

Ja. Ein schmaler heller Rand zwischen Logo und Codemuster hilft dem Decoder, die Grenze sauber zu erkennen. Logos mit transparentem Hintergrund funktionieren am besten, wenn sie auf eine weiße Fläche gesetzt werden.

Verändert das Logo den Inhalt des QR-Codes?

Nein. Das Logo wird nach dem Kodieren über das fertige Muster gelegt. Der kodierte Text bleibt unverändert; die Fehlerkorrektur rekonstruiert die verdeckten Module beim Scannen.

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