Visitenkarten-QR-Code erstellen
Ein Visitenkarten-QR-Code enthält einen vollständigen Adressbucheintrag — Name, Firma, Telefon, E-Mail, Website, Anschrift. Wer ihn scannt, hat den Kontakt gespeichert, statt ihn abzutippen. Ob das funktioniert, entscheidet vor allem die Länge.
Code erzeugen
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Visitenkarten-QR-Code erstellen – Schritt für Schritt
Einen QR-Code erzeugen, der Kontaktdaten direkt ins Adressbuch überträgt: Felder ausfüllen, den Inhalt kurz genug für einen druckbaren Code halten und als SVG exportieren.
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Generator auf dieser Seite öffnen
Der Generator unten startet bereits mit dem Inhaltstyp Visitenkarte, die Kontaktfelder liegen also direkt vor Ihnen. Über die Chips darüber wechseln Sie bei Bedarf zu einem anderen Typ.
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Name und Firma eintragen
Geben Sie Vorname, Nachname und Unternehmen ein. Strukturierter Name (N) und Anzeigename (FN) werden beide automatisch geschrieben, FN notfalls aus der Firma — genau das verhindert den scheinbar leeren Kontakt beim Import.
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Telefon, E-Mail und Website ergänzen
Schreiben Sie die Rufnummer international mit Ländervorwahl, sonst lässt sie sich aus dem Ausland nicht wählen, und stellen Sie der Website https:// voran, damit Kontakt-Apps sie öffnen.
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Überflüssiges weglassen
Leere Felder entfallen vollständig. Das ausführliche Beispiel auf dieser Seite hat 280 Zeichen und will 3 cm Druckbreite; ohne Postanschrift sind es 174 Zeichen und 2.5 cm.
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Testen und exportieren
Scannen Sie die Vorschau und prüfen Sie den Kontakt, der tatsächlich im Adressbuch landet. Laden Sie danach die SVG-Datei herunter und drucken Sie den Code mindestens 3 cm breit.
Was in einem Visitenkarten-QR-Code steht
vCard ist das Dateiformat hinter den .vcf-Anhängen,
die Sie bekommen, wenn jemand einen Kontakt teilt. Es ist reiner Text: pro Zeile eine
Eigenschaft, bestehend aus Name, Doppelpunkt und Wert, eingefasst in
BEGIN:VCARD
und END:VCARD.
Ein Visitenkarten-QR-Code ist genau dieser Text, kodiert in ein QR-Symbol — deshalb
funktioniert er offline und läuft nie ab.
Dieser Generator schreibt Version 3.0. Version 4.0 existiert und ist technisch sauberer, aber 3.0 importiert jedes Telefon, jedes Mailprogramm und jedes CRM anstandslos — und auf einer gedruckten Karte schlägt Kompatibilität die Eleganz. Ein vollständig ausgefülltes Beispiel sieht so aus (280 Zeichen, Zeilen wie vorgeschrieben mit CRLF getrennt):
BEGIN:VCARD
VERSION:3.0
N:Berger;Anna;;;
FN:Anna Berger
ORG:Berger Ingenieure GmbH
TITLE:Vertriebsleitung
TEL;TYPE=CELL:+49 30 12345678
EMAIL;TYPE=INTERNET:anna.berger@example.de
URL:https://example.de
ADR;TYPE=WORK:;;Hauptstraße 12;Berlin;;10115;Deutschland
END:VCARD
Leere Felder entfallen vollständig, statt als leere Eigenschaft mitgeschrieben zu werden. Eine Karte mit nur Name, Firma, Rufnummer und E-Mail-Adresse ist daher deutlich kürzer — 174 statt 280 Zeichen:
BEGIN:VCARD
VERSION:3.0
N:Berger;Anna;;;
FN:Anna Berger
ORG:Berger Ingenieure GmbH
TEL;TYPE=CELL:+49 30 12345678
EMAIL;TYPE=INTERNET:anna.berger@example.de
END:VCARD
Die Felder – und was sie kosten
| Eigenschaft | Inhalt | Regel |
|---|---|---|
| N | Strukturierter Name | Nachname;Vorname;;; — fünf durch Semikolon getrennte Bestandteile, die meisten davon leer. Danach sortiert die Kontakte-App, und in vCard 3.0 ist das Feld Pflicht. |
| FN | Anzeigename | Der Name, wie er in der Kontaktliste erscheint. Ebenfalls Pflicht. Eine vCard mit N, aber ohne FN landet auf mehreren Telefonen als scheinbar leerer Kontakt. |
| ORG | Firma | Der Unternehmensname. Er dient als Anzeigename, wenn gar kein Personenname hinterlegt ist. |
| TITLE | Position | Freier Text. Kostet wenige Zeichen — und ist das Erste, was gestrichen wird, wenn es doch zu viele werden. |
| TEL;TYPE=CELL | Rufnummer | International mit Ländervorwahl schreiben. Eine als 030 12345678 gespeicherte Nummer lässt sich aus dem Ausland nicht wählen. |
| EMAIL;TYPE=INTERNET | E-Mail-Adresse | Eine Adresse. Eine zweite bringt selten Nutzen und kostet rund vierzig Zeichen. |
| URL | Website | Mit https:// davor. Manche Kontakt-Apps öffnen ein blankes example.de nicht. |
| ADR;TYPE=WORK | Postanschrift | ;;Straße;Ort;;PLZ;Land — die beiden leeren Bestandteile am Anfang sind Postfach und Adresszusatz, die praktisch niemand nutzt. |
Maskierung
Semikolon und Komma haben innerhalb von vCard-Werten strukturelle Bedeutung — sie trennen
die Bestandteile von Name und Anschrift. Ein echtes Komma im Firmennamen muss deshalb als
\, geschrieben werden, ein Semikolon als
\;, ein Backslash als
\\ und ein Zeilenumbruch als die zwei Zeichen
\n. Der Generator erledigt alle vier Fälle,
und das ist wichtiger, als es klingt: Ein nicht maskiertes Komma in
Müller, Berger & Partner schneidet den Firmennamen beim Import stillschweigend
ab, ohne jede Warnung.
Die Länge ist die Falle
Eine URL hat dreißig Zeichen, eine vollständige vCard vierhundert. Dieser Unterschied ist nicht kosmetisch: Ein QR-Code wächst in festen Stufen, den Versionen, von denen jede vier Module je Kante hinzufügt. Mehr Module auf derselben Druckfläche bedeuten kleinere Module — und die verlangen eine bessere Kamera, besseres Licht und eine ruhigere Hand.
Die Karte mit 280 Zeichen von oben ergibt ein so feines Muster, dass sie mindestens 3 cm breit gedruckt werden sollte, um auf Armlänge bequem lesbar zu bleiben. Die gekürzte Fassung mit 174 Zeichen kommt auf etwa 2.5 cm. Genau das ist das Argument dafür, die Postanschrift auf einer Visitenkarte wegzulassen: Sie ist der teuerste Textblock einer typischen vCard, sie ist selten der Grund, warum jemand eine Karte scannt, und ohne sie passt der Code in die Ecke des Layouts, statt es zu beherrschen.
Eine sinnvolle Reihenfolge beim Kürzen: zuerst die Anschrift, dann die Position, dann die Website, wenn sie lang ist, dann jede zweite Rufnummer. Bleiben sollten Name, Firma, eine Nummer und eine E-Mail-Adresse. Wird die vollständige Karte wirklich gebraucht — auf einem Messeausweis etwa, wo Platz ist —, drucken Sie sie größer, statt sie zu verdichten.
Laden Sie die SVG-Datei herunter. Bei einem dichten Muster sieht das Lesegerät den Unterschied zwischen Vektor und hochskaliertem PNG auch dann, wenn Sie ihn nicht sehen: Weiche Modulkanten fressen die Toleranz auf, die der Decoder braucht — und davon hat ein vCard-Code weniger übrig als ein kurzer Link.
Belassen Sie die Fehlerkorrektur bei M, solange kein Logo im Spiel ist. Der Griff zu Stufe H liegt nahe, weil mehr Redundanz sicherer klingt, aber H verbraucht rund ein Drittel des Symbols für Wiederherstellungsdaten, treibt einen ohnehin langen Inhalt mehrere Versionen nach oben und macht bei gleicher Druckgröße jedes Modul kleiner. Bei einer langen vCard erschwert Stufe H das Scannen häufig, statt es zu erleichtern. Wird ein Logo verlangt, stellen Sie auf H und kürzen anschließend die Karte, bis es passt — in dieser Reihenfolge.
Halten Sie die Ruhezone von vier Modulen frei, drucken Sie dunkel auf hell und legen Sie den Code nicht über eine Falz oder eine Stanzkante. Prüfen Sie den Ausdruck danach mit zwei verschiedenen Telefonen und öffnen Sie den entstandenen Kontakt tatsächlich: Der typische Fehler ist nicht der Code, der sich nicht scannen lässt, sondern der Code, der sich einwandfrei scannen lässt und einen Kontakt ohne Namen oder mit einem am Komma abgeschnittenen Firmennamen erzeugt.
Häufige Fragen
vCard oder MeCard – was ist besser?
vCard. MeCard ist kürzer, was zu Zeiten schlechterer Scanner ein echter Vorteil war, aber vCard 3.0 importiert jedes Telefon, jedes Mailprogramm und jedes CRM ohne Nachhilfe, und es transportiert Felder, für die MeCard keinen Platz hat. MeCard lohnt nur, wenn der Wechsel den Code überhaupt erst druckbar macht — und selbst dann ist Felder weglassen meist die bessere Lösung.
Warum wird der Kontakt ohne Namen importiert?
Fast immer fehlt die Eigenschaft FN. vCard 3.0 verlangt sowohl N (den strukturierten, sortierbaren Namen) als auch FN (den Anzeigenamen); handgeschriebene Karten enthalten oft nur eines von beiden. Der Generator auf dieser Seite schreibt immer beide Felder und füllt FN notfalls aus der Firma.
Wie lang darf die vCard sein?
Technisch rund 2.300 Zeichen bei Fehlerkorrektur M — praktisch ist der Code lange vorher unbrauchbar. Jedes Zeichen bringt zusätzliche Module, ein feineres Muster muss größer gedruckt und ruhiger gehalten werden. Rund 300 Zeichen sind für eine Visitenkarte eine bequeme Obergrenze; ab etwa 500 Zeichen braucht der Code mehr Platz, als eine Visitenkarte hat.
Besser einen Link auf eine Kontaktseite kodieren?
Das ist eine echte Abwägung. Eine kurze URL hält den Code grob und lässt sich später korrigieren, braucht aber im Moment des Scannens eine Internetverbindung und setzt voraus, dass Ihre Seite erreichbar bleibt. Eine vCard funktioniert offline, dauerhaft und ist nach dem Druck unveränderlich. Für die gedruckte Visitenkarte ist die vCard meist die bessere Wahl — der Code muss im vollen Raum mit einem Balken Empfang funktionieren.
Was ein QR-Code sonst noch enthalten kann