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WLAN-QR-Code erstellen

Ein WLAN-QR-Code enthält Netzwerkname und Passwort in maschinenlesbarer Form. Ihre Gäste halten die Kamera auf ein Kärtchen, statt ein zwanzigstelliges Passwort vom Routeraufkleber abzutippen. Das ist in einer halben Minute erledigt — eine Sache sollten Sie vorher wissen.

Code erzeugen

Inhaltstyp

Das WLAN-Passwort steht im Code im Klartext. Wer den Code scannt — oder den Ausdruck abfotografiert — kann es lesen.

Fehlerkorrektur
#000000
#ffffff

Logo in der Mitte (optional)

Live-Vorschau

Die Kodierung läuft vollständig in Ihrem Browser. Netzwerkname und Passwort werden weder an diese Website noch an sonst jemanden übertragen.

WLAN-QR-Code erstellen – Schritt für Schritt

Einen QR-Code erzeugen, der ein Telefon mit dem WLAN verbindet: SSID exakt eintragen, Verschlüsselung wählen, Passwort ergänzen und den Code in lesbarer Größe drucken.

  1. Generator auf dieser Seite öffnen

    Der Generator unten startet bereits mit dem Inhaltstyp WLAN, die Felder für SSID, Verschlüsselung und Passwort liegen also direkt vor Ihnen. Über die Chips darüber wechseln Sie bei Bedarf zu einem anderen Typ.

  2. Netzwerknamen eintragen

    Geben Sie die SSID exakt so ein, wie der Router sie sendet, mit Groß- und Kleinschreibung und Leerzeichen. Den Namen vom Aushang statt vom Router zu übernehmen ist der häufigste Fehler.

  3. Verschlüsselung auswählen

    Wählen Sie WPA für jedes WPA-, WPA2- oder WPA3-Netz, WEP nur für Altgeräte und „Kein Passwort“ für ein offenes Netz. Eigene Werte für WPA2 und WPA3 gibt es nicht.

  4. Passwort eingeben

    Tippen Sie das Passwort unverändert ein. Trennzeichen wie Semikolon, Doppelpunkt, Komma, Anführungszeichen und Backslash werden automatisch maskiert — genau deshalb sollten Sie die WIFI:-Zeichenkette nicht von Hand zusammensetzen.

  5. Testen und drucken

    Scannen Sie die Vorschau mit einem Telefon, das noch nie in diesem Netz war, laden Sie dann die SVG-Datei herunter und drucken Sie den Code mindestens 2 cm breit — mit vier Modulen Ruhezone ringsum.

Was in einem WLAN-QR-Code steht

Dahinter steckt keine Technik-Magie und kein Server. Ein WLAN-QR-Code enthält eine kurze Textzeile in einem Format, das aus der Barcode-Bibliothek ZXing stammt und zum De-facto-Standard wurde, weil erst Android und dann iOS es übernommen haben. Erkennt die Kamera eine Zeichenkette, die mit WIFI: beginnt, bietet das Betriebssystem die Verbindung mit dem beschriebenen Netz an.

Für ein Netz namens Gaeste-WLAN mit dem WPA2-Passwort Sonnenblume2026 lautet der gesamte Inhalt des Codes:

Kodierte Zeichenkette
WIFI:T:WPA;S:Gaeste-WLAN;P:Sonnenblume2026;;

Mehr ist es nicht — 44 Zeichen, keine Verschlüsselung, keine Abfrage, nichts, was irgendwo gespeichert würde. Zwei Semikolons schließen die Zeichenkette ab; das leere Feld am Ende gehört zum Format und wird von den Lesegeräten erwartet. Ein offenes Netz ohne Passwort sieht so aus — das Feld P fehlt dann vollständig und ist nicht etwa leer:

Offenes Netz
WIFI:T:nopass;S:Foyer-Gast;;

Ein verstecktes Netz, dessen SSID nicht gesendet wird, braucht zusätzlich das Feld H, sonst sucht das Telefon nach einem Namen, den es nicht finden kann:

Verstecktes Netz
WIFI:T:WPA;S:Buero-Intern;P:Neunzeichen;H:true;;

Die vier Felder

Feld Inhalt Regel
T WPA, WEP oder nopass Die Verschlüsselung. WPA deckt WPA, WPA2 und WPA3 ab, eigene Werte dafür gibt es nicht. nopass steht für ein offenes Netz und ist der einzige Fall, in dem das Feld P vollständig entfällt.
S Die SSID Der Netzwerkname, exakt so, wie der Router ihn sendet, mit Groß- und Kleinschreibung. Hier passieren die meisten Fehler, meist weil der Name vom Aushang statt vom Router übernommen wird.
P Das Passwort Entfällt bei nopass. WPA verlangt mindestens acht Zeichen — kürzere Passwörter lehnt das Endgerät ab, nicht der Code.
H true oder nicht vorhanden Nur bei versteckten Netzen nötig. Fehlt das Feld, sucht das Telefon nach einer SSID, die es nie zu sehen bekommt.

Maskierung – warum handgeschriebene Codes scheitern

Das Format trennt Felder mit ; und Schlüssel von Werten mit :. Ein Passwort, das eines dieser Zeichen enthält, würde die Zeichenkette also mitten entzweireißen. Fünf Zeichen — \, ;, ,, : und " — müssen in SSID und Passwort mit einem Backslash maskiert werden. Ein Netz Café; Aroma mit dem Passwort Milch:Kaffee\2026 ergibt:

Maskiert
WIFI:T:WPA;S:Café\; Aroma;P:Milch\:Kaffee\\2026;;

Der Generator oben übernimmt das automatisch. Das ist der wichtigste praktische Grund, die Zeichenkette nicht selbst im Editor zusammenzubauen: Ein Code, der das halbe Passwort verschluckt, lässt sich weiterhin einwandfrei scannen — er verbindet nur nicht, und der Fehler sieht aus wie ein Problem des Routers.

Das Passwort steht im Klartext

Alles oben Gezeigte kann jeder lesen, der den Code scannt. Ein QR-Code ist eine Kodierung, keine Verschlüsselung — jede kostenlose Scanner-App zeigt die rohe Zeichenkette samt Passwort an, und ein Foto des Ausdrucks enthält dieselbe Information wie das Original.

Das spricht nicht gegen WLAN-QR-Codes. Es macht sie zum richtigen Werkzeug für ein Passwort, das Sie ohnehin herausgeben: das Gästenetz im Café, das WLAN der Ferienwohnung, ein Besprechungsraum, ein Messestand. Und zum falschen Werkzeug für das Netz, in dem der Buchhaltungsrechner steht.

Wenn Ihr Router ein Gästenetz anbietet, drucken Sie den Code dafür und lassen Sie das Hauptnetz unveröffentlicht. Gästenetze sind in der Regel vom übrigen LAN getrennt: Wer sich verbindet, bekommt Internet und sonst nichts — genau das, was Sie erreichen wollten. Behandeln Sie den ausgedruckten Code im Übrigen wie ein aufgeschriebenes Passwort: bei Passwortwechsel ersetzen, und nicht versehentlich auf ein Foto geraten lassen, das später online steht. Auf erstaunlich vielen Veranstaltungsfotos hängt im Hintergrund ein bestens lesbares Firmen-WLAN.

Richtig drucken

Ein WLAN-Inhalt ist kurz — das Beispiel oben hat 44 Zeichen —, das Muster bleibt also grob und fehlertolerant. Bei dieser Länge genügen 2 cm Kantenlänge für ein Telefon auf Armlänge; hängt die Karte an der Wand und wird aus einem Meter gelesen, sollten es 5 cm oder mehr sein. Laden Sie für den Druck die SVG-Datei herunter: Der Vektor bleibt in jeder Größe scharf, während ein hochskaliertes PNG weiche Modulkanten erzeugt und damit ohne Gegenwert Lesereserve kostet.

Lassen Sie die Ruhezone frei. Die vier Module Weißraum rundherum gehören zum Symbol, und ein Code, der direkt an einen Rahmen oder ein Foto stößt, ist der häufigste Grund, warum ein technisch einwandfreier Code nicht gelesen wird. Halten Sie es auch beim Kontrast konventionell: dunkle Module auf hellem Grund, niemals invertiert und nie ein heller Code auf dunklem Karton, nur weil es zum Corporate Design passt.

Die Fehlerkorrekturstufe M ist hier die richtige Wahl. Es liegt kein Logo in der Mitte und der Inhalt ist kurz, es gibt also keinen Grund, Module für Redundanz auszugeben, die niemand braucht — ein dichteres Muster auf Stufe H müsste bei gleicher Lesedistanz nur größer gedruckt werden. Wird die Karte laminiert und täglich angefasst, verschafft Ihnen Stufe Q etwas Reserve für Kratzer. Testen Sie am Ende den Ausdruck, nicht die Vorschau am Bildschirm, und zwar mit einem Telefon, das noch nie in diesem Netz war: Ein Gerät, das die SSID bereits kennt, verbindet sich auch dann, wenn der Code falsch ist.

Häufige Fragen

Ist ein WLAN-QR-Code sicher?

Nein, und das sollte man klar aussprechen: Das Passwort steht im Klartext im Code. Jede Scanner-App zeigt es an, und ein Foto des ausgedruckten Codes enthält genau dieselbe Information wie das Original. Ein WLAN-QR-Code ist eine Bequemlichkeit für ein Passwort, das Sie ohnehin herausgeben — Gästenetz, Besprechungsraum, Ferienwohnung. Er ist kein Weg, ein Passwort vertraulich zu übermitteln.

Funktioniert das mit iPhone und Android gleichermaßen?

Ja. iOS liest WIFI:-Codes seit iOS 11 direkt in der Kamera, Android seit Version 10. Auf älteren Android-Geräten ignoriert die Kamera den Code und es braucht eine Scanner-App. Verbunden wird auf beiden Systemen nie stillschweigend: Der Netzwerkname wird angezeigt und muss bestätigt werden.

Was ist, wenn das Passwort ein Semikolon oder einen Backslash enthält?

Diese Zeichen sind die Trennzeichen des Formats selbst und werden vor dem Kodieren mit einem Backslash maskiert. Der Generator auf dieser Seite erledigt das automatisch — tippen Sie das Passwort einfach so, wie es ist. Wer die WIFI:-Zeichenkette von Hand in einem Editor zusammensetzt, produziert genau hier den Fehler.

Kann ich das WLAN-Passwort später ändern, ohne neu zu drucken?

Nein. Die Zugangsdaten stecken im Muster selbst und liegen auf keinem Server, es gibt also nichts zu aktualisieren. Ein neues Passwort bedeutet einen neuen Code. Aus demselben Grund funktioniert der Code aber auch dauerhaft, solange das Passwort bleibt: Es gibt keine Weiterleitung und keinen Dienst dazwischen, der abgeschaltet werden könnte.