QR-Code lesen
Der QR-Code steht auf dem Bildschirm vor Ihnen — in einer E-Mail, einem PDF, einem zugeschickten Screenshot — und die einzige Kamera steckt im selben Gerät. Laden Sie das Bild stattdessen hier. Der Reader dekodiert es in Ihrem Browser und zeigt Ihnen den Inhalt, bevor Sie etwas damit tun.
Code auslesen
Bild mit QR-Code hier ablegen
oder Screenshot einfügen, oder
PNG, JPEG, WebP, GIF, BMP oder SVG. Das Bild bleibt auf Ihrem Gerät.
Ausgelesener Inhalt
Die Dekodierung läuft vollständig in Ihrem Browser. Weder das Bild noch der ausgelesene Text werden an diese Website oder an sonst jemanden übertragen. Der Reader arbeitet mit einem Bild; eine Kamera nutzt er nicht.
QR-Code aus einem Bild lesen – Schritt für Schritt
Einen QR-Code dekodieren, auf den Sie kein Telefon richten können: Code als Bild beschaffen, in den Reader laden, Inhalt prüfen und entscheiden, was damit geschieht.
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Code als Bild beschaffen
Machen Sie einen Screenshot des Codes auf Ihrem Bildschirm, speichern Sie das Bild aus der E-Mail oder dem PDF, oder fotografieren Sie den gedruckten Code frontal bei gleichmäßigem Licht. Lassen Sie einen Rand um das Muster, statt bis an die Kante zu schneiden.
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Bild in den Reader laden
Ziehen Sie die Datei auf das Feld oben, fügen Sie einen Screenshot mit Strg+V oder Cmd+V ein oder nutzen Sie die Dateiauswahl. Das Bild wird in Ihrem Browser auf eine Zeichenfläche gelegt und dort dekodiert; hochgeladen wird es nicht.
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Zuerst den Inhaltstyp lesen
Das Ergebnis benennt, was der Code enthält — eine Webadresse, ein WLAN, einen Kontakt, freien Text — und zerlegt ihn in seine Felder. Bei einer Webadresse steht der Host groß vorn, weil er der Teil ist, den Sie prüfen sollten.
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Entscheiden, was damit geschieht
Kopieren Sie den Rohtext, blenden Sie ein WLAN-Passwort ein oder öffnen Sie einen Link in einem neuen Tab, nachdem Sie den Host angesehen haben. Nichts geschieht automatisch: Der Reader zeigt den Inhalt und hält an.
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Bei Fehlschlag anpassen und erneut versuchen
Schneiden Sie enger auf den Code zu, aber mit leerem Rand, erhöhen Sie den Kontrast, wenn der Code auf einem Foto oder farbigem Grund liegt, oder fotografieren Sie ein unscharfes Bild neu. Die Fehlermeldung nennt, was Sie versuchen können.
Was der Reader Ihnen sagen kann
Ein QR-Code enthält Text, sonst nichts. Was ein Telefon mit diesem Text anfängt — sich mit einem Netz verbinden, einen Kontakt anlegen, eine Seite öffnen — entscheidet ein Präfix am Anfang. Der Reader sieht sich dasselbe Präfix an und zerlegt den Inhalt in die Felder, die das Format vorsieht. Ein WLAN-QR-Code erscheint also als Netzwerkname, Verschlüsselung und Passwort, ein Visitenkarten-QR-Code als Name, Telefonnummern und Adressen.
Bei einer Webadresse stellt der Reader Schema und Host bewusst nach vorn. Der Pfad kann behaupten, was er will; der Host verrät, wohin der Link tatsächlich führt. Steht dort ein Kurz-URL-Dienst, sagt der sichtbare Host nichts über das Ziel — das sollten Sie wissen, bevor Sie öffnen. Warum viele gedruckte Codes über solche Umleitungen laufen, erklärt der Beitrag zu dynamischen QR-Codes.
| Beginnt mit | Angezeigt als | Felder |
|---|---|---|
| https:// | Webadresse | Schema und Host stehen vorn, danach der Pfad. Der Link wird angeboten, aber nie von selbst geöffnet. |
| WIFI: | WLAN-Zugang | Netzwerkname, Verschlüsselung und ob ein Passwort enthalten ist. Das Passwort selbst bleibt verdeckt, bis Sie es einblenden. |
| BEGIN:VCARD | Kontakt | Name, Organisation, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Website. MECARD: wird genauso gelesen. |
| mailto: | E-Mail-Adresse | Die Adresse sowie Betreff und Text, falls der Code sie vorbelegt. |
| tel: | Telefonnummer | Die Nummer wie kodiert, gegebenenfalls mit Ländervorwahl. |
| sms: / SMSTO: | SMS | Empfängernummer und die vorbereitete Nachricht. |
| geo: | Standort | Breiten- und Längengrad in Dezimalgrad. |
| BEGIN:VEVENT | Kalendereintrag | Titel, Beginn, Ende und Ort aus dem iCalendar-Block. |
| alles andere | Freier Text | Wird genau so angezeigt, wie er kodiert ist, einschließlich Zeilenumbrüchen. |
Neben dem Inhalt zeigt das Ergebnis die Symbolversion mit der Modulzahl sowie die Zeichenzahl. Die Version ist die physische Größe des Musters — Version 1 hat 21 Module Kantenlänge, Version 40 hat 177 — und sie entscheidet darüber, wie groß ein Code gedruckt werden muss, um lesbar zu bleiben. Wie sich das in Zentimeter übersetzt, steht im Beitrag zur richtigen Druckgröße.
Warum ein Code nicht dekodiert wird
Der Decoder versucht es zweimal, einmal auf eine handliche Größe verkleinert und einmal in voller Auflösung, und er probiert normalen wie invertierten Kontrast. Findet er trotzdem nichts, liegt es fast immer am Bild selbst — und fast immer an einer von drei Ursachen.
Zu wenig Kontrast. Der Decoder braucht dunkle Module auf hellem Grund, sauber getrennt. Ein Code über einem Foto, ein violetter Code auf blauem Karton oder ein Code, der durch einen Farbfilter gelaufen ist, verwischt die Schwelle zwischen hell und dunkel, bis Module falsch gelesen werden. Einen hellen Code auf dunklem Grund fängt der Invertierungsversuch ab, einen Code auf unruhigem Hintergrund nicht.
Beschnittene Ruhezone. Der leere Rand um das Muster gehört zum Symbol. Screenshots, die knapp an den äußeren Modulen enden, und Codes, die direkt an einen Rahmen oder eine Textzeile stoßen, verlieren ihn — und die Suchmuster in den Ecken laufen dann in das hinein, was daneben steht.
Unschärfe oder zu wenige Pixel. Ein zu nah aufgenommenes Handyfoto, eine Spiegelung über dem Muster oder eine Vorschaugrafik, in der jedes Modul nur ein oder zwei Pixel breit ist. Jedes Modul sollte im geladenen Bild mindestens drei Pixel messen; sitzt der Code klein in einem größeren Bild, schneiden Sie ihn vorher aus.
Wenn es Ihr eigener Code ist, der sich nicht lesen lässt, geht der Beitrag „QR-Code scannt nicht“ dieselben Ursachen von der Druckseite her durch.
Nichts verlässt Ihren Browser
Das geladene Bild wird auf eine Zeichenfläche innerhalb der Seite gelegt und von einer JavaScript-Bibliothek auf Ihrem Gerät dekodiert. Es gibt keinen Upload, keine Dekodierung auf einem Server und keine Aufzeichnung dessen, was ein Code enthielt. Das wiegt hier schwerer als bei einem Generator: Ein QR-Code, den Sie lesen möchten, kann ein WLAN-Passwort, einen Kontakt oder einen Link mit einem Zugangstoken enthalten — nichts davon sollte durch die Hände eines Dritten gehen, nur um angesehen zu werden.
Dasselbe gilt für den nächsten Schritt. Der Reader öffnet einen Link nie von selbst. Bei einer Webadresse zeigt er den Host, bittet Sie, ihn anzusehen, und bietet einen Link an, der sich in einem neuen Tab und ohne Referrer öffnet. Eine zum Verwechseln ähnliche Domain ist der übliche Trick — der Blick auf den Host ist die eine Prüfung, die sich lohnt.
Häufige Fragen
Kann ich einen QR-Code aus einem Screenshot auslesen?
Ja, das ist der häufigste Anwendungsfall dieser Seite: Der Code wird auf demselben Bildschirm angezeigt, mit dem Sie ihn scannen müssten. Machen Sie einen Screenshot und fügen Sie ihn hier mit Strg+V oder Cmd+V ein — der Reader wartet auf eingefügte Bilder, Sie müssen also keine Datei speichern. Lassen Sie beim Zuschneiden etwas Rand um das Muster; ein Screenshot, der hart an den äußeren Modulen endet, nimmt dem Decoder die Ruhezone.
Warum liest mein Handy den Code, aber das Bild lässt sich nicht dekodieren?
Eine Handykamera liefert Dutzende Bilder pro Sekunde, zwischen denen Fokus und Belichtung nachgeregelt werden — eines davon muss passen. Ein einzelnes Bild hat genau einen Versuch. Scheitert ein Foto, liegt es meist an Bewegungsunschärfe, einer Spiegelung über einem Teil des Musters oder daran, dass der Code klein im Bild sitzt und jedes Modul nur ein oder zwei Pixel breit ist. Fotografieren Sie frontal, näher und ohne Blitz, oder schneiden Sie das Bild vor dem Laden mit etwas Rand auf den Code zu.
Liest dieses Werkzeug auch Strichcodes wie EAN-13 oder Code 128?
Nein. Es dekodiert ausschließlich QR-Codes; auch Micro QR wird nicht unterstützt. Handelsstrichcodes, Code-128-Etiketten, Data Matrix, PDF417 und Aztec sind andere Symbologien mit eigenem Decoder. Der Barcode-Generator dieser Website erzeugt diese Formate, aber sie aus einem Bild zu lesen gehört nicht zu dieser Seite.
Was bedeutet die Versionsangabe im Ergebnis?
Sie bezeichnet die Symbolgröße, keine Softwareversion. QR-Codes gibt es in 40 Versionen; Version 1 ist 21 Module breit, jede weitere Version fügt vier Module hinzu, bis 177 bei Version 40. Eine URL landet meist zwischen Version 3 und 6. Die Zahl ist nützlich, weil sie sagt, wie fein der Code gedruckt werden muss: mehr Module auf derselben Breite bedeuten kleinere Module und eine kürzere Distanz, aus der er sicher gelesen wird.
Umgekehrt unterwegs?